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Historische
Entwicklung |
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Das Mittelalter |
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Die Renaissance |
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Das Barock |
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Die Klassik |
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Die Romantik |
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Die Neuzeit |
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Das Mittelalter |
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Musik wird mehrstimmig |
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Im Mittelalter um etwa 900 entstanden die ersten
mehrstimmigen Musikwerke und im Lauf der Jahre hat sich die musikalische
Betrachtung der mehrstimmigen Musik immer weiter entwickelt. |
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Die Renaissance |
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Konsonanz und Dissonanz |
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Standen ursprünglich die einzelnen Stimmen im
Mittelpunkt und haben sich die Akkorde eher zufällig ergeben, so
orientierte sich in der Renaissance ab der Zeit um 1400 die Bedeutung der
Einzeltöne verstärkt an deren relativen Stellung zu anderen Tönen und
man unterschied zwischen konsonanten, dissonanten oder scheinkonsonanten
Akkorden, was heute nur noch historischen Wert besitzt. |
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Vertreter |
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Bekannte
Vertreter der Renaissance waren Giovanni da Palestrina, Orlando di Lasso
und in der späten Renaissance Heinrich Schütz. |
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Musikalische Formen |
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Es entwickelten sich musikalische Formen, wobei man das
kleinste formbildende Element der Musik als Motivbezeichnet, mehrere
Motive bilden ein Thema. Je nach Form der Aneinanderreihung unterschied
man einteilige, zweiteilige, dreiteilige oder große Liedformen. Dazu zählt
man beispielsweise das Menuett und den Schreittanz, der später oft als
dritter Satz der Sonate oder Symphonie verwendet wurde. |
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Das Barock |
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Dreiklang |
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Im Barock zwischen 1600 und 1750 rückte der Akkord
immer weiter in den Mittelpunkt des Interesses und schon am Beginn wurden
Dreiklänge als Basiselemente der Harmonie eingeführt. Der Akkord wurde
dabei auf seinen Grundton bezogen und der tiefste Ton war in der Regel
gleichzeitig der Grundton. |
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Vertreter |
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Vertreter des Barock waren Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi,
Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Alessandro Scarlatti und sein Sohn Domenico
Scarlatti. |
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Kanon und Fuge |
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Durch die Entfaltung des Themas entsteht der Satz,
durch die Übernahme in eine andere Stimme die Nachahmung und durch
zeitlich versetzte Wiedergabe gleicher oder ähnlicher Stimmen der Kanon.
Die Fuge, eine der strengsten musikalischen Formen, verwendet ein einziges
Thema, das sich mehrstimmig, ähnlich wie beim Kanon, zeitlich oder tonal
verschoben über das gesamte Stück erstreckt. Johann Sebastian Bach führte
die Kunst der Fuge zu einem Höhepunkt und nützte die Vorteile der sich gegenüber der reinen
Stimmung durchsetzenden temperierten Stimmung und schrieb sein
„Wohltemperiertes Klavier“, eine Sammlung von Präludien und Fugen in
allen Dur- und Molltonarten. |
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Die Klassik |
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Rondo |
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Im Barock und in der frühen Klassik entwickelte sich aus dem
Rundgesang mit Kehrreim das Rondo. |
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Wiener Klassik |
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In der Wiener Klassik von 1750 bis 1830 wurden unter Franz Joseph Haydn,
Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven die Themen immer
großartiger und man verwendete Variationen mit in
Melodie, Rhythmus, Tempo, Tonart, Klangfarbe und Harmonik veränderten
Themen, wobei die Harmonik gegenüber dem Barock einfacher gehalten war. In
dieser Zeit entstand die klassische Sonatensatzform, bestehend aus zwei möglichst
verschiedenen Themen und dreiteiligem Aufbau, die für die gesamte weitere Musikentwicklung bestimmend war. Im groben
Aufbau werden die beiden Themen in der Exposition vorgestellt, in der sogenannten Durchführung
miteinander vermischt zu einem Höhepunkt geführt und in der Reprise
kommt es zu einer getreuen Wiederaufnahme des Hauptthemas. |
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Spätklassik |
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In der Spätklassik
entwickelte sich aus dem Menuett das Scherzo, eine dreiteilige Dacapo-Form in der Abfolge Menuett, Trio und Menuett. |
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Musikalische Großformen |
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Die musikalischen
Großformen sind in der Instrumentalmusik die Suite, die Sonate, die Symphonie
und das Konzert. |
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Die Suite
ist eine Folge
verschieden gearteter Stücke zusammengehörenden Inhaltes, die Sonate
besteht aus mehreren Sätzen mit mindestens einem Satz in
Sonatensatzform, die Symphonie ist ein Orchesterwerk nach dem Vorbild der Sonate
und das Konzert ist eine musikalische Veranstaltung mit dem Concerto Grosso als
bekanntem Vertreter aus der Barockzeit. |
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Vocalmusik |
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Die musikalischen
Großformen in der Vokalmusik sind die
Messe, das Oratorium, die Passion, die Kantate, die Motette, das Madrigal
und die Oper. |
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Die Messe ist
eine Vertonung der fünf Teile Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus
Benedictus und Agnus Dei, das Oratorium ein mehrteiliges geistliches oder
weltliches Vokalwerk für Soli, Chor und Orchester mit der Kantate als
Kleinform. Die Passion ist die musikalische Darstellung der Leidensgeschichte
Jesu Christi, die Motette ein mehrstimmiges geistliches Chorwerk des 16.
Jahrhunderts und das weltliche Gegenstück dazu ist das Madrigal. Die Oper
ist ein musikalisches Bühnenstück ähnlich dem Oratorium, aber mit
szenischen Darstellungen. |
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Die Romantik |
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Kunstlied |
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Die Romantik von 1820 bis 1900 baut formal auf die
Klassik auf. Unter Franz Schubert entsteht das deutsche Kunstlied,
Dissonanz ist in dieser Zeit beliebt und die Harmonik wird wieder
wichtiger. |
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Vertreter |
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Weitere Vertreter dieser Epoche waren Johannes Brahms,
Robert Schumann, Fryderyk Chopin, Antonin Dvorák, Pjotr Tschaikowski und
am Ende Richard Wagner. |
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Die Neuzeit |
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Überblick |
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Im 20. Jahrhundert entwickeln sich unter Arnold Schönberg,
Bela Bartók, Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch,
Arthur Honegger, John Cage und vielen anderen zahlreiche unterschiedliche
Musikrichtungen auf dem Gebiet der ernsten und vor allem der
Unterhaltungsmusik. |
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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