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Saiteninstrumente |
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Allgemeine Einteilung |
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Aus vergangenen Zeiten |
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Zupfinstrumente |
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Streichinstrumente |
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Geschlagene Saiten |
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Allgemeine Einteilung |
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Die Entdeckung dieser Musikinstrumente geht in
die Urzeit zurück. Der Jäger dieser Zeit merkte, dass die gespannte Saite des Bogen beim
Loslassen des Pfeils einen Ton ergab. Die Schwingungszahl hängt von der Saitenlänge ab.
Verkürzt man die Saite um die Hälfte, schwingt sie doppelt so schnell und ergibt die
Oktave. Die Tonhöhe hängt von der Länge, der Dicke und der Spannung der Saite ab. |
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Einteilung |
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Nach Art der Tonerzeugung kann man die Saiteninstrumente in 3
Gruppen einteilen. |
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- Zupfinstrumente
- Streichinstrumente
- Instrumente mit geschlagenen Saiten
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Aus vergangenen Zeiten |
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Lyra |
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Die Lyra oder Leier war ein Saiteninstrument des Altertums und
Mittelalters mit gewölbten Resonanzkörper (oft Schildkrötenpanzer ). In Griechenland
nannte man eine kleine Harfe so. |
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Kytara |
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Altgriechische Leier mit flachem Resonanzkörper. |
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Cruth |
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Keltisch Leier |
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Drehleier |
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Die Drehleier war im Mittelalter sehr verbreitet.
Ein Holzrad streicht die Saiten. Sie wird auch Bauernleier, Organistrum oder Vielle
genannt. |
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Psalterium |
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Zitherartiges Saiteninstrument des Mittelalters |
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Theorbe |
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Basslaute mit doppeltem Wirbelkasten |
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Trumscheit |
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auch Trompetengeige genannt, war im Mittelalter weit
verbreitet. Es bestand aus einem mannshohen Resonanzkörper aus drei Brettern mit einer
Saite bespannt. |
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Viele mehr |
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Es gab noch sehr viele alte Saiteninstrumente. Es
ist nicht möglich hier alle zu erwähnen. |
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Zupfinstrumente |
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Harfe |
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Die Harfe ist ein sehr altes Instrument. In den
Königsgräbern von Ur und in den Ägyptischen Königsgräbern wurde sie gefunden. Sie war
ursprünglich nicht so groß und wurde von den mittelalterlichen Minnesängern noch im Arm
gehalten. Auch die Saitenzahl wurde mit der Zeit vergrößert, trotzdem hat sie keine
chromatischen Töne. Zum Umstimmen der Saiten wurden Pedale zur Hilfe genommen. Die
heutige Harfe hat eine Grundstimmung in Ces-Dur, 46 Saiten und 7 Pedale. |
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Gitarre |
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Die Gitarre ist ebenfalls ein sehr altes Instrument. Sie kann
sowohl als Soloinstrument als auch als Begleitinstrument verwendet werden. Die Gitarre hat
einen flachen Körper und sechs Saiten. |
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Laute |
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Die Laute hat einen birnenförmigen gewölbten
Resonanzkasten und war im Mittelalter sehr gebräuchlich. Die Saiten sind in Quarten mit
einer Terz gestimmt. |
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Mandoline |
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Die Mandoline ist kleiner als die Gitarre und die Laute mit
kürbisförmigem Körper. Sie hat 4 Saitenpaare, die in Quinten gestimmt sind und wird mit
einem Plektron gespielt. |
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Balalaika |
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Die Balalaika ist dreieckig gebaut und hat 3
Saiten. Russisches Volksinstrument. |
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Banjo |
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Das Banjo hat einen runden flachen Körper, der, wie beim
Tamburin, von einem Fell überzogen ist. Es hat 5 bis 9 Saiten und wurde mit der Jazzmusik
sehr verbreitet. |
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Zither |
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Die Melodiesaiten der Zither werden mit einem
Dorn angerissen, die Basssaiten mit den Fingern gezupft. |
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Streichinstrumente |
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Violine |
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Die Violine oder Geige hat vier in
Quinten gestimmte Saiten (g, d1, a1,e2), die mit einem Bogen gestrichen
werden. Sie können auch gezupft (pizzicato) gespielt werden. Die Geige
wird im Arm gehalten und ist ein wichtiges Melodieinstrument. |
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Viola |
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Die Viola oder auch Bratsche genannt ist größer als die
Geige und daher im Klang etwas tiefer. Auch die Viola wird im Arm gehalten
und die Saiten sind wie bei der Geige in Quinten (c, g, d1, a1) gestimmt. |
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Violoncello |
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Das Violoncello oder Cello ist eine Oktave tiefer
als die Bratsche. Da es wesentlich größer als die Geige und die Bratsche ist, wird es
zwischen den Knien gehalten und steht am Boden. Die Saiten sind in Quinten
(C, G, d, a) gestimmt. |
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Kontrabass |
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Der Kontrabass ist das tiefste Streichinstrument. Die Saiten
sind in Quarten (E1, A1, D und G) gestimmt. Die Noten für den Kontrabass
werden eine Oktave höher aufgeschrieben als er tatsächlich klingt, damit
diese leichte zu lesen sind. |
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Geschlagene Saiten |
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Clavicembalo |
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Bereits im 14. Jahrhundert kannte man das
Clavicembalo oder Cembalo. Die Saiten wurden aber nicht angeschlagen sondern angerissen.
Da das Vorbild die Orgel war gab es auch Modelle mit zwei Manualen. Es hatte viele Namen:
Virginal oder Harpsichord in England, in Italien Spinett, in Frankreich Clavecin. Um Platz
zu sparen gab es auch Modelle mit senkrecht angeordneten Saiten (wie beim Piano). Dies
waren hohe Kästen und wurden "Giraffenklaviere" genannt. |
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Klavichord |
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Beim Klavichord wurden die Saiten nicht angerissen sondern mit
einem Metallstift angeschlagen. Lieblingsinstrument von Bach. |
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Klavier |
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Die Weiterentwicklung des Klavichords führte zur
Entwicklung des "Clavicembalo col piano e forte" woraus "Pianoforte"
wurde und des Hammerklaviers. Das Klavier ist heute das gebräuchlichste Instrument. Es
hat weiße und schwarze Tasten. Beim Niederdrücken der Tasten schnellen die Hämmer gegen
die Saiten und sinken wieder zurück. Lässt man die Tasten los werden die klingenden
Saiten gedämpft. Das rechte Pedal verhindert dieses Abdämpfen. Mit dem linken Pedal wird
ein leiserer Klang erzielt. Das Klavier hat zwischen 86 und 96 Tasten. Das Hammerklavier
mit horizontalem Saitenrahmen heißt Flügel, mit senkrecht gestellten Saitenrahmen
Klavier oder Pianoforte. |
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Hackbrett |
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Das Hackbrett hat einen trapezförmigen Schallkasten, die
Saiten werden mit Klöppeln angeschlagen. |
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Cimbal |
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Verwendung in der Zigeunermusik |
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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