|
|
 |
 |
Entwicklung
von MIDI |
|
 |
 |
|
 |
Inhaltsverzeichnis |
 |
| |
 |
Bedeutung von MIDI |
 |
|
 |
Historische
Entwicklung |
 |
|
 |
MIDI-Standard |
 |
|
 |
MIDI in der
Praxis |
 |
|
 |
MIDI Sequenzer |
 |
| |
 |
MIDI Hardware |
 |
|
 |
Software-Merkmale |
 |
|
 |
Zahlensysteme |
 |
|
 |
MIDI Nachrichten |
 |
|
 |
Software-Merkmale |
 |
|
 |
 |
|
|
 |
|
 |
Bedeutung von MIDI |
|
|
 |
|
Definition |
|
Bei MIDI (Musical Instrument Digital Interface) handelt
es sich um eine standardisierte Schnittstelle mit Hard-
und Softwarestruktur, die nicht zuletzt aus marktstrategischen
Gründen heraus entwickelt wurde.
|
|
|
|
 |
|
Darstellung |
|
MIDI ist nicht Musik, es stellt lediglich eine Normierung
der Kommunikation zwischen Tastatur und Tonerzeugern verschiedener
Hersteller dar und es verwendet dazu Steuerdaten, die über
ein Verstärkersystem mit angeschlossenen Lautsprechern ausgegeben,
nicht mehr als ein regelmäßiges Ticken, unregelmäßiges Knacksen
bzw. mehr oder weniger starkes Prasseln ergeben würden.
Musik entsteht erst durch Klangerzeuger, die von MIDI gesteuert
werden können.
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
|
|
 |
|
 |
Historische
Entwicklung |
|
|
 |
|
Beginn 1982 |
|
Unter maßgeblicher Beteiligung von Roland und Sequential
Circuits einigte man sich im Anfang 1982 auf einen gemeinsamen
Standard und stellte bald darauf die ersten Prototypen der
MIDI-Schnittstelle vor.
|
|
|
|
 |
|
IMA |
|
Um eine Institutionalisierung des MIDI-Standards zu gewährleisten,
wurde im darauffolgenden Jahr eine Koordinationsvereinigung,
die IMA (International MIDI Association) gegründet und die MIDI-Spezifikation
1.0 festgelegt.
|
|
|
|
 |
|
JMSC und MMA |
|
Auch seitens der Hersteller wurden zwei Vereinigungen
ins Leben gerufen, das JMSC (Japanese MIDI Standard Committee)
und 1985 die MMA (MIDI Manufactures Association). Von der
MIDI-Manufacturers-Association (MMA) wird die MIDI-Spezifikation
herausgegeben und legt technische Daten und einen Befehlssatz
für MIDI fest.
|
|
|
|
 |
|
Schnittstelle |
|
Die Schnittstelle wurde in den folgenden Jahren durch
Verwendung eines Optokopplers und Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit
auf 31.250 Baud technisch verfeinert.
|
|
|
|
|
Den wachsenden Bedürfnissen entsprechende kam es im Lauf
der Jahre zu einer Erweiterung des MIDI-Standards, das äußere
Erscheinungsbild der Schnittstelle, die Technik, sowie grundlegende
Datenformate und Befehlsstrukturen sind seit ihrer Einführung
aber praktisch unverändert geblieben.
|
|
|
|
 |
|
Sample Dump, MTC, und SMF |
|
Hinzugekommen sind beispielsweise 1986 der Sample-Dump-Standard,
1987 der MIDI Time Code (MTC), ein Jahr später entstanden
die MIDI Version 4.1 und das Standard MIDI-File (SMF).
|
|
|
|
 |
|
GM, GS und XG |
|
Im Jahr 1991 entwickelte sich General MIDI (GM) mit gerätespezifischen
Merkmalen zweier führender Hersteller, GS von Roland und
XG von Yamaha, gefolgt von MIDI Machine Control im Jahr
1992.
|
|
| |
|
 |
|
|
|
 |
 |
|
|
 |
|
 |
MIDI-Standard |
|
|
 |
|
Normierung |
|
Nachdem MIDI jedoch keine Norm, sondern lediglich eine
Spezifikation darstellt, ist nicht möglich, gewisse Abweichungen
des MIDI-Standards zu verbieten oder auszuschließen, es
liegt aber im Interesse der Hersteller, ihre Geräte MIDI-kompatibel
zu produzieren. Wenngleich diese Standards eine gewisse
Normierung der Parameter vorsehen, können auf einigen Ebenen
trotzdem Inkompatibilitäten zwischen den Geräten verschiedener
Hersteller auftreten. So kann etwa die Reaktion auf Dynamikwerte,
die Definition der Tonhöhe für das der Notennummer 60 zugeordnete
mittlere „C“ oder die Zuordnung von Klängen unterschiedlich
sein.
|
|
|
|
 |
|
GM-Standard |
|
Der General MIDI Standard sieht deshalb vor, dass bestimmte
Programmwechsel-Befehle immer bestimmte Klänge aufrufen
und ein bestimmter Dynamikwert bei allen Instrumenten die
selbe Lautstärke ergibt, damit Kompositionen bei Verwendung
unterschiedlicher Instrumente mit zumindest annähernd gleichen
Sounds abgespielt werden können.
|
|
|
|
|
Weitere Mindestanforderungen an ein General MIDI (GM)
kompatibles Instrument sind neben 128 GM-kompatible Klängen
ein 16-facher Multimode, 24-stimmige Polyphonie und ein
GM-kompatibles Drum Kit.
|
|
|
|
 |
|
GS-Format |
|
In Erweiterung dazu wurde von Roland mit dem GS-Format
ein Protokoll geschaffen, das erheblich mehr Klangfarben
voraussetzt und die Funktion etlicher Controller, sowie
einiger SysEx-Meldungen normiert.
|
|
|
|
|
Ein GS-kompatibeles Gerät muss daher neben dem 16-fachen
Multimode, der 24-stimmigen Polyphonie und den 128 GM-kompatible
Klängen der sogenannten Capital-Bank noch mindestens 70
Variationsklänge und 33 Effect Sounds, insgesamt zumindest
neun Drumkits von denen gleichzeitig mindestens 2 nutzbar
sein müssen, sowie Hall- und Choruseffekt bzw. alle in der
GS-MIDI-Implementation vermerkten Parameter zur Verfügung
stellen.
|
|
|
|
 |
|
XG-Format |
|
Mit Yamaha erweiterte ein zweiter führender Hersteller
von elektronischem Musik-Equipment den GM-Standard um spezielle
Funktionen und entwickelte das XG-Format.
|
|
| |
|
 |
| |
General MIDI 2 |
|
Eine weitere herstellerübergreifende Erweiterung der
MIDI-Normen stellt der Standard General MIDI System Level
2 (kurz General MIDI 2 genant) dar, dessen Mindesterfordernisse
wir hier kurz zusammengefasst haben:
|
|
| |
|
 |
|
|
|
16-facher Multimode 32-stimmige Polyphonie Wiedergabe
von bis zu 16 Melodieinstrumente gleichzeitig Wiedergabe
von bis zu 2 Percussion-Kits gleichzeitig
(MIDI-Kanal 10 und 11) Bank Select (CC#0/32) Modulation
Depth (CC#1) Portamento Time (CC#5) Channel Volume
(CC#7) Pan (CC#10) Expression (CC#11) Hold1 (Damper)
(CC #64) Portamento ON/OFF (CC #65) Sostenuto (CC
#66) Soft (CC #67) Filter Resonance (Timbre/Harmonic
Intensity) (CC
#71) Release Time (CC #72) Attack time (CC #73) Brightness
(CC #74) Decay Time (CC #75) Vibrato Rate (CC #76) Vibrato
Depth (CC #77) Vibrato Delay (CC #78) Reverb Send
Level (CC #91) Chorus Send Level (CC #93) Data Entry
(CC #6/38) RPN LSB/MSB (CC #100/101) RPN Pitch Bend
Sensitivity RPN Channel Fine Tune RPN Channel Coarse
Tune RPN Modulation Depth Range (Vibrato
Depth Range) RPN NULL Universal Sys.Ex. Master Volume Universal
Sys.Ex. Master Fine Tuning Universal Sys.Ex. Master Coarse
Tuning Universal Sys.Ex. Reverb Type Universal Sys.Ex.
Reverb Time Universal Sys.Ex. Chorus Type Universal
Sys.Ex. Chorus Mod Rate Universal Sys.Ex. Chorus Mod
Depth Universal Sys.Ex. Chorus Feedback Universal
Sys.Ex. Chorus Send to Reverb Universal Sys.Ex. Controller
Destination Setting Universal Sys.Ex. Scale/Octave Tuning
Adjust Universal Sys.Ex. Key-Based Instrument Controllers Universal
Sys.Ex. GM2 System On GM 2 Instrument Sound Set GM
2 Percussion Sound Set
|
|
| |
|
 |
|
|
|
|
 |
|
      |
|
|
|
 |
 |
Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
Copyright © 1997-2005 musik-steiermark
Alle Rechte vorbehalten |
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |