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MIDI Hardware |
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Inhaltsverzeichnis |
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MIDI Interface |
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Technische Information |
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MIDI Peripherie |
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MIDI Steuergeräte |
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MIDI Klangerzeugung |
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Entwicklung |
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MIDI in der
Praxis |
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MIDI Sequenzer |
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Software-Merkmale |
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MIDI Interface |
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Aufbau |
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Um Informationen und Daten zwischen unterschiedlichen
MIDI-Geräten, wie beispielsweise Tastaturen, Tongeneratoren,
Samplern, oder Computern austauschen zu können, müssen diese
über ihre MIDI-Schnittstellen verbunden werden.
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Die Schnittstelle besteht zumeist aus MIDI-IN (Eingang),
MIDI-OUT (Ausgang) und gegebenenfalls MIDI-THRU (Weiterleitung
des Eingangssignals unter Umständen gemischt mit dem Ausgangssignal).
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Als Anschlüsse werden in der Regel fünfpolige DIN-Buchsen
verwendet, von denen allerdings jeweils nur drei Leitungen
tatsächlich verwendet werden.
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Funktion |
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Die Schnittstelle arbeitet digital mit einer seriellen
(ein Bit nach dem anderen), asynchronen, unidirektionalen
(Daten können immer nur in eine Richtung übertragen werden)
Datenübertragung, je einer Datenleitung pro Richtung (duplex)
und einer Geschwindigkeit von 31.250 Baud (Bits pro Sekunde).
Das bedeutet, dass innerhalb einer Sekunde mehr als 3000
solcher Bytes (ein MIDI-Byte besteht aus 8 + 2 Bits) über
eine Leitung übertragen werden können.
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Bedeutung |
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Während am Beginn des MIDI-Zeitalters mit dem ATARI ein
typischer Musik-Computer mit einer integrierten MIDI-Schnittstelle
zur Verfügung stand, gewinnt das Thema MIDI-Schnittstelle
bei den heute zunehmend verwendeten PC eine etwas größere
Bedeutung.
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Zwar sind die meisten PCs mit einer Soundkarte ausgestattet
deren sogenannter Game Port mit Hilfe eines Adapterkabels
als MIDI-Schnittstelle missbraucht werden kann, doch sind
bei dieser Variante die elektrischen Erfordernisse wie Optokoppler
und galvanische Trennung nicht in allen Fällen gewährleistet,
sodass der Einsatz eines echten MIDI-Interfaces in Erwägung
gezogen werden sollte, das praktisch für wohl jede Schnittstelle
wie USB, Parallel-, oder COM-Port erhältlich ist und sich
einfach nachrüsten lässt.
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Technische Information |
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MIDI-Signal |
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Die Signalübertragung erfolgt zur Vermeidung von Störeinflüssen
über einen Optpkoppler mit einer 5 mA Stromschleife (am
DIN-Stecker: Anschluss 4 und 5), wobei eine Spannung von
+5 Volt ein Bit "0" repräsentiert und eine Spannung
von 0 Volt ein Bit "1" darstellt. Der Optokoppler
sorgt dabei für eine elektrische bzw. galvanische Trennung,
wodurch Erdungs- und Brummschleifen oder Potentialunterschiede
zwischen zwei Geräten ausgeschlossen werden.
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Optokoppler |
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Ein Optokoppler besteht aus einer Leuchtdiode, welche
über eine Stromschleife bei einer Spannung von +5 V leuchtet
und damit einem photoelektrischen Transistor aktiviert,
der dann seinerseits über einige wenige diskrete Bauteile
eine positive Spannung frei gibt.
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UART |
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Neben diesem Optokoppler und einigen wenigen diskreten
Bauteilen besteht das MIDI-Interface noch aus einem UART
(Universal-Asynchronous-Receiver/Transmitter), der beim
Empfang den seriellen MIDI-Datenstrom in parallele Daten
und beim Senden in umgekehrter Reihenfolge umwandelt.
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Der serielle Datenstrom besteht aus jeweils einem Start-Bit,
gefolgt von acht Daten-Bits und einem Stopp-Bit und die
Daten-Bits werden parallel auf acht Signalleitungen in einem
Datenbus zusammengefasst an den Mikroprozessor weitergeleitet.
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Verbindung |
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Grundsätzlich ist es theoretisch möglich beliebig viele
Geräte in Serie zu schalten, indem jeweils die MIDI-Thru-Buchse
des einen Gerätes mit der MIDI-IN-Buchse eines weiteren
Gerätes verbunden wird (Daisy Chaining) und es sollten dann
auch beim letzten Gerät die selben Signale ankommen, wie
beim ersten Gerät. In der Praxis kommt es dabei jedoch zu
Verzögerungen und Datenverzerrungen.
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Diese werden nach etwa dem fünften oder sechsten Gerät
so stark, dass der nachfolgende Empfänger das Signal nicht
mehr korrekt erkennen kann. Für einen störungsfreien Betrieb
sollten daher keinesfalls mehr als drei Geräte in Serie
betrieben werden.
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Signal-Qualität |
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Auch schlechte oder viel zu lange MIDI-Kabel können die
Daten verzerren, sodass deren Interpretation erschwert wird,
wobei das Kabel selbst die Daten nur unwesentlich verzögert,
da sich diese etwa mit Lichtgeschwindigkeit in diesem fortbewegen,
was bei einer Länge von 300 Kilometern eine Verzögerung
um nur eine Millisekunde bedeuten würde.
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Technisch gesehen resultieren diese Verzerrungen aus
den elektrischen Eigenschaften (Kapazitäten, Induktivitäten
und Widerständen) der Kabel und aus der Verarbeitungsgeschwindigkeit
handelsüblicher Optokoppler.
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MIDI Peripherie |
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Thru Box |
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In jedem größeren MIDI-Verband mit mehr als drei Empfängern
sollten aus diesem Grund unbedingt aktive (mit aktiver Signalaufbereitung)
MIDI-Thru-Boxen integriert sein, die den Datenstrom einer
IN-Buchse elektrisch aufbereiten und an mehreren Ausgängen
zur Verfügung stellen.
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Merger |
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MIDI-Merger dienen dazu, Daten von zwei oder mehr MIDI-IN-Buchsen
zu mischen und an eine oder mehrere OUT-Buchsen weiterzuleiten
und werden zum Beispiel dazu verwendet, ein Soundmodul von
zwei Keyboards aus gleichzeitig anzusprechen, wobei zumeist
die Möglichkeit besteht, System Realtime Messages, beispielsweise
zur Vermeidung unterschiedliche MIDI-Clocks, nur von einer
IN-Buchse weiterzuleiten.
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Je nach technischem Aufbau und Größe des verfügbaren
Zwischenspeichers kann es beim Mischen von großen Datenmengen
zu Problemen oder Verzögerungen kommen und es sind auch
nicht alle MIDI-Merger in der Lage, SysEx-Daten zu verarbeiten.
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Pachbay |
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MIDI-Patchbays besitzen meist zumindest die Funktion
einer MIDI Thru-Box für typischerweise zumindest acht
Ausgänge, bieten jedoch manchmal auch die Möglichkeiten
eines MIDI-Mergers und stellen gegebenenfalls noch weitere
Sonderfunktionen, wie beispielsweise Daten-Filter oder Speicherfunktionen
zur Verfügung.
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Filter |
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MIDI-Filter sind in der Lage, bestimmte Datenarten wie
Controller-Daten, Noten auf einzelnen Kanälen, Programm-Change-Befehle
oder andere Befehle wie All-Notes-Off aus dem MIDI-Datenstrom
herauszufiltern oder umzuwandeln, sodass zum Beispiel Notenbefehle
von Kanal 2 auf Kanal 7 umgelenkt werden oder anstatt Controller
07 ein anderer Controller angesprochen wird.
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Prozessor |
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Höher technisierte Geräte werden oft auch als Master
Keyboard Controller, Midi-Matrix oder MIDI-Prozessor bezeichnet
und verfügen über weitere, darüber hinaus gehende Möglichkeiten.
Solche Geräte stellen oft mehrere Speicherplätze zur Verfügung
und sind in der Lage den Notenbereich der MIDI-Kanäle einzugrenzen,
MIDI-Kanäle zu konvertieren, Controller-Daten zu manipulieren
oder auch verschiedene Daten wie Program Changes, Control
Changes und manchmal auch SysEx-Daten zu erzeugen und zu
senden und können im Live-Betrieb zur Steuerung eines größeren
Geräteparks sehr hilfreich sein.
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Monitor |
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Abgesehen davon, dass praktisch jeder Sequenzer als Analyser
genutzt werden kann, werden im Handel sowohl Software- als
auch Hardware-Lösungen angeboten, um MIDI-Datenströme in
irgendeiener Form zu visualisieren. Derartige Geräte kennt
man unter dem Begriff MIDI Analyser oder MIDI-Monitor.
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MIDI Steuergeräte |
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Keyboard |
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In erster Linie benötigt man ein Steuergerät, etwa ein
Keyboard. Unter einem Masterkeyboard versteht man üblicherweise
ein Keyboard ohne eigene Tonerzeugung mit entsprechenden
Steuerfunktionen und mit 61 bis 88 meist anschlagdynamischen
und oftmals gewichteten Tasten. Daneben verwendet man auch
tragbare Tastaturen, soganennte Remote Keyboards oder Akkordeons
mit eingebauten Tastenkontakten und MIDI-Interface.
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Bei Arranger-Keyboards handelt es sich üblicherweise
um Multimode-Instrumente mit einigen Sonderfunktionen, etwa
spezielle Parts wie Note To Arranger (NTA) zur Generierung
zusätzlicher rhythmisierte Daten aus den empfangenen Noten.
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Tonabnehmer |
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Darüber hinaus sind beispielsweise Flügel und Orgeln
mit MIDI-Interface, spezieller MIDI-Tonabnehmer für Gitarren
und andere Saiteninstrumente, MIDI-Bass und Streichinstrumente,
oder MIDI-Blaswandler für verschiedene Holz- und Blechblasinstrumente,
sowie Kontaktwandler für Schlaginstrumente erhältlich.
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Aber auch MIDI-Mikrophone zur Wandlung monophoner akustischer
Signale wie der menschlichen Stimme, oder das MIDI-Halsband
und der MIDI-Datenhandschuh, welche dreidimensionale Bewegungen
in MIDI-Befehle umwandeln und Bio-Feedback-Musicsysteme,
Hard- und Software-Pakete, welche in der Lage sind, Gehirnwellen,
Pulsfrequenzen, Muskelspannungen und Oberflächenspannungen
der Haut in MIDI-Daten umzuwandeln, sind bereits weit über
das Entwicklungsstadium hinaus zur Serienreife gediehen.
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Automation |
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Die vorgenannten Steuergeräten werden allesamt in irgend
einer Weise vom Menschen direkt bedient. Daneben erfreuen
sich aber auch die automatischen Spielhilfen wie Midifile-Player
oder Sequenzerprogramme sehr großer Beliebtheit, die in
erster Linie als Software für Computer angeboten werden.
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Die Palette reicht dabei von einfachen Freeware-Programmen
bis hin zu professioneller Studiosoftware die neben Midispuren
auch die Bearbeitung von Audiospuren und Videoclips ermöglicht.
Mit derartigen Programmen einiger namhafter Hersteller ist
es auch Heimanwendern möglich, technisch ausgereifte Ton-
und Videoproduktionen zu erstellen. Dafür ist neben der
Sequenzersoftware und einem hardwaremäßig entsprechend ausgestatteten
PC jedoch auch zumindest ein wenig Erfahrung und viel Geduld
erforderlich, aber an Technik bietet der Markt heute Produkte
auch für Normalverbraucher, von denen vor einigen Jahren
so manches professionelle Tonstudio geträumt hat.
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Midifile-Player |
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Während es mit MIDI-Sequenzern auch möglich ist, Midifiles
selbst zu erstellen indem man die Melodien entweder live
einspielt, oder auch Schritt für Schritt auf den einzelnen
Midispuren mit Hilfe von Tastatur oder Maus des Computers
eingibt und editiert, sind Midifile-Player meist nur in
der Lage derartige Midifiles wiederzugeben. Fertig programmierte
Midifiles werden auch im Internet in großen Mengen und in
unterschiedlicher Qualität angeboten, sodass einige Anwender
oft auf diese weniger mühevolle Möglichkeit zurück greifen.
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MIDI Klangerzeugung |
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Entwicklung |
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Bei herkömmliche Musikinstrumenten wird die Klangerzeugung
und der Schwindungsvorgang meist von mehreren gekoppelten
Resonanzsystemen beeinflusst. Für eine möglichst wirklichkeitsnahe
elektronische Nachbildung dieser komplizierten physikalischen
Abläufe wurden mehrere Techniken entwickelt und im Lauf
der Jahre immer weiter verbessert.
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In den Anfängen der elektronische Klangerzeugung standen
nur einstimmige (monophone) Systeme zur Verfügung, die in
der Folge zur Erhöhung der Klangfülle miteinander verbunden
wurden und es wurden digital gesteuerten Analogsynthesizer
gebaut. Man ging dazu über, den Ton mit ein oder mehreren
Rechteck-, Sinus-, oder Sägezahn-Oszillatoren zu erzeugen
und zu modulieren. Dadurch konnten komplexe Sounds erzeugt
werden, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen.
Es war auf diese Weise jedoch nur sehr schwer möglich, Naturklänge
nachzubilden, sodass man dafür ein anderes Verfahren, das
Sampling-Verfahren, wählte.
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Soundmodule |
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Unter MIDI-Soundmodulen versteht man eigenständige Klangerzeuger
die über MIDI angesprochen werden können, selbst über keine
Tastatur verfügen und platzsparend in mehr oder weniger
kleinen Gehäusen untergebracht sind.
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Bei den meisten Soundmodul werden diese Parts in übergeordneten
Strukturen organisiert und es stehen zumeist etliche Plätze
zur Speicherung unterschiedlicher Konfigurationen der einzelnen
Parts zur Verfügung. Auch solche Speicherplätze haben je
nach Hersteller verschiedene Bezeichnungen wie Performance,
Patch oder etwa Preset und gestatten zumeist neben der Organisation
der einzelnen Stimmen auch die Speicherung von Kanalzuordnung,
Lautstärke, Tastaturbereich, Splitzonen, Gruppierungen von
Klängen oder anderer stimmenbezogener Parameter und erleichtern
damit einen einfachen Wechsel zwischen einzelnen Klangprogrammen.
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Sampling |
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Beim Sampling-Verfahren werden Klänge beispielsweise
mit einem Mikrofon aufgenommen, in digitale Signalverläufe
umgewandelt und als digitale Kurven abgespeichert. Diese
digitalen Signale werden dann zur Wiedergabe in analoge
Signale zurückgewandelt.
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Entscheidend für die Qualität solcher Klänge ist neben
Mikrofon und Verstärker auch die Abtastrate und die Auflösung.
Die Abtastrate bestimmt, wie oft in der Sekunde ein digitales
Abbild des analogen Signals erstellt wird und wird in Hertz
(Hz) bzw. Kilohertz (kHz) angegeben.
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Die Abtastrate besagt, in wie vielen digitalen Stufen
ein analoges zerlegt wird und wird in Bit angegeben. Heute
gebräuchliche Werte sind beispielsweise für die Musik-CD
eine Abtastrate von 44,1 kHz bei einer Auflösung von16 Bit,
das DVD-Format unterstützt 96 kHz und 24Bit.
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Poyphonie |
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Die Anzahl gleichzeitig verfügbarer Stimmen in einem
elektronischen Klangerzeuger reicht von einer einzigen Stimme,
vorwiegend in älteren Modellen, über 16 und 32 Stimmen,
bis hin zu aktuellen Systemen wo heute durchaus 64 und mehr
Stimmen vorhanden sind.
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Hüllkurve |
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Unter der ADSR-Hüllkurve (Attack, Decay, Sustain, Release)
eines versteht man den Lautstärkeverlauf eines Tones.
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Unmittelbar nach dem Note-On Befehl beginnt der Einschwingvorgang
(A = Attack), gefolgt von einer Phase (D = Decay) in der
der Ton bei gehaltener Taste in einen kontinuierlichen Zustand
(S = Sustein) übergeht und nach dem Note-Off Event mehr
oder weniger langsam ausklingt (R = Release). Diese
Hüllkurve bestimmt auch, ob man einen Ton als hart oder
weich empfindet, perkussive Klänge beispielsweise haben
eine kurze Attack-Zeit von wenigen Millisekunden, weichere
Klänge eine entsprechend längere.
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
Copyright © 1997-2005 musik-steiermark
Alle Rechte vorbehalten |
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