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MIDI Sequenzer |
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Inhaltsverzeichnis |
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Aufbau |
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Sequenzer-Spuren |
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Rhythmische
Auflösung |
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Quantisierung |
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Tempo |
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Editoren zur
Bearbeitung |
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MIDI in der
Praxis |
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MIDI Hardware |
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Software-Merkmale |
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Klang-Zuordnung |
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Drum-Zuordnung |
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Noten-Zuordnung |
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Zahlensysteme |
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MIDI Nachrichten |
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System Messages |
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Aufbau |
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Allgemein |
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Grundsätzlich sind MIDI-Sequenzer einem herkömmlichen
Mehrspur-Tonbandgeräte nachempfunden, es wird auch im Computerprogramm
eine größere Anzahl an Spuren für Aufnahme und Wiedergabe
bereitgestellt und das Bedienfeld ähnelt dem einer Bandmaschine.
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Eingabe |
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Zusätzlich zu konventionellen Aufnahmeverfahren können
MIDI-Befehle außer in Echtzeit aber auch schrittweise aufgezeichnet
oder nachträglich von Hand eingegeben und editiert werden.
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Audio und Video |
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Die meisten heute verwendeten Sequenzerprogramme verarbeiten
nicht nur MIDI-Befehle sondern stellen daneben auch Audio
oder Videospuren zur Verfügung um derartige Formate zusammen
und synchron zu MIDI-Informationen wiederzugeben.
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Bearbeitung |
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In dem Sequenzerprogramm können die aufgenommenen MIDI-Informationen
nachträglich beliebig bearbeitet, verändert und ergänzt
werden und man kann jeder Spur ein beliebiges Instrument
zuordnen. Daneben bieten Sequenzer praktisch unbegrenzte
Kopiermöglichkeiten, verschiedene Tempo- Auflösungs und
Quantisierungs-Variationen, komfortable Organisation der
Aufnahme- und Wiedergabe-Spuren, diverse Spielhilfen, oder
automatisierte Notation und Darstellung der Befehle in verschiedenen
Ansichten.
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Sequenzer-Spuren |
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Tracks |
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Bei der Aufnahme werden die an MIDI-In eingehenden Daten
entsprechend der gewählten Vorgaben einer Spur (Track) zugeordnet.
Zumeist wird auch die Aufnahme auf mehreren Spuren gleichzeitig
unterstützt. Üblicherweise wird jede Spur einem eigenen
MIDI-Kanal zugeordnet, wobei aber auch mehrere Spuren einen
gemeinsamen MIDI-Kanal und damit das selbe Instrument verwenden
können.
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Gruppen-Spuren |
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Vielfach ist es auch möglich, für eine besser Übersichtlichkeit
einzelne Spuren in Gruppen (Gruppenspuren) zu organisieren
und verschiedene Spurklassen wie Audio- oder Videospuren
zu verwenden.
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Mixer-Spuren |
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Daneben dienen Mixer-Spuren der Aufnahme von MIDI-Mixerevents
und Synchronisationsspuren der Steuerung externer Geräte.
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Drum-Spuren |
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Drumspuren dienen der Organisation von Drum-Parts, die
im Schlagzeug-Editor bearbeitet werden sollen.
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Master-Spur |
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Auf der Master-Spur werden Tempo- und Taktart-Änderungen
aufgezeiichnet.
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Rhythmische
Auflösung |
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Definition |
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Unter dem rhythmischen Auflösungsvermögen versteht man
die zeitliche Rasterung und damit die Aufnahme- und Wiedergabegenauigkeit
der einzelnen Events.
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Einheit |
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Dieser PPQ-Wert (pulses per quater) wird in Schlägen
(Ticks) pro Viertelnote angegeben, wobei die Werte auch
älterer Sequenzer zumindest bei 384 Ticks (1/48stel Note)
liegen und heute auch durchaus Darstellungsauflösungen von
15360 Ticks üblich sind.
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Quantisierung |
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Allgemein |
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Quantisierung bedeutet ein automatisches zeitliches Korrigieren
von Note-On- oder Note-Off-Ereignissen, sowie von Notenlängen
auf einen bestimmten voreingestellten Rasterwert und wird
verwendet, um ähnlich einer Magnet-Funktion zeitlich unsauber
eingespielte Töne punktgenau auf eine Zählzeit zu verschieben
oder auch um rhythmische reizvolle Effekte zu erzielen.
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Arten |
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Dafür gibt es neben einer Standard-Quantisierung mit
wählbaren Notenwerten (samt punktierten Noten und Triolen)
oft auch die Möglichkeit einer sogenannten intelligenten
Quantisierung, wie etwa einer zufallsbedingten Quantisierung
(Noten werden nach dem Zufallsprinzip mehr oder weniger
exakt an ein gewähltes Raster angeglichen), einer näherungsweisen
Quantisierung (Stufenweise Annäherung der Noten an ein gewähltes
Raster), einer Quantisierung nach vorgefertigten Modellen,
beispielsweise einer Groove-Quantisierung zum Erzeugen eines
rhythmischen Feelings oder auch nach selbst erstellten Mustern.
Bei der Quantisierung kann in der Regel festgelegt werden,
ob sich diese nur auf Note-On Events, nur auf Note-Off Events,
auf beide gemeinsam, oder auch nur auf Notenlänge auswirken
soll.
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Tempo |
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Einheit |
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Das Tempo wird in BPM (beats per minute) angegeben und
kann üblicherweise frei bestimmt werden.
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Arten |
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Relativ langsames Tempo von 70-100 bpm ist typisch für
Hip-Hop oder Soul, mitteleres um etwa 100-140 bpm für House,
oder Rock und eher schnelleres Tempo beispielsweise für
Trance.
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Berechnung |
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Je nach Tempo erklingen Noten unterschiedlich lang und
es gibt im Internet einige Tools, die eine Berechnung der
zeitlichen Länge einer Note bei unterschiedlichem Tempo
erleichtern. Dabei entspricht die Länge einer Viertelnote
in Millisekunden = 60.000 geteilt durch BPM. Daraus errechnen
sich zum Beispiel für eine Viertelnote bei einem Tempo von
120 bpm 500ms (60.000 / 120 = 500).
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Editoren zur
Bearbeitung |
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Bearbeitung |
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Das Herzstück jedes MIDI-Sequenzers bilden verschiedenen
Möglichkeiten einer Nachbearbeitung der vorhandenen Aufnahme.
Für die graphische Darstellung und Vornahme nachträglicher
Änderungen stehen in der Regel unterschiedliche Editoren
und Werkzeuge zur Verfügung mit deren Hilfe sich die einzelnen
Werte je nach verwendetem Programm mehr oder weniger komfortabel
und teilweise automatisationsgestützt und in Gruppen editieren,
verschieben, kopieren ausschneiden, einfügen oder löschen
lassen.
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Listen-Editor |
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Der Listen-Editor, auch Event-Editor oder Grid-Editor
stellt alle MIDI-Ereignisse (Events) in zeitlicher Abfolge
in Form einer Liste dar. Die einzelnen Spalten stellen dabei
den Event-Typus (Note, Controller, usw.), die Note-On und
eventuell auch die Note-Off Position, den MIDI-Kanal, den
Notenwert (musikalische Tonhöhe), die Anschlagstärke oder
Dynamik (Velocity) und gegebenenfalls die Notenlänge dar.
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Matrix-Editor |
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Der Matrix- oder Key-Editor stellt die Ereignisse über
eine horizontale Zeitachse in Bezug zu einer senkrecht angeordneten,
die relative Tonhöhe repräsentierenden Klaviertastatur durch
waagrechte Balken dar, deren Länge der Tondauer entspricht.
Zusätzlich können einzelne Werte, etwa die Anschlagstärke
(Velocity) je nach Programm auf unterschiedliche Weise am
Fensterrand graphisch angezeigt werden.
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Noten-Editor |
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Der Noten- oder Score Editor Noten-Events in Form einer
Notation ähnlich einem Notenblatt dar, wobei viele Software-Sequenzer
zusätzlich zur Notendarstellung und Bearbeitung auch Funktionen
zum Notendruck oder zur Erstellung ganzer Partituren samt
Text- und Grafiksymbolen zur Verfügung stellen. Für anspruchsvollere
Bedürfnisse empfiehlt sich eventuell jedoch der Einsatz
spezieller Notensatz- bzw. Notationsprogramme, welche gegebenenfalls
auch interpretatorische Feinheiten etwa bei der Vorzeichensetzung
(enharmonische Verwechslungen), bei Tempoänderungen (accelerando
oder ritardando), Dynamikdarstellung, oder für bessere musikalischen
Lesbarkeit Zeilen- und Seitenumbruch, Taktunterbrechungen,
sowie Möglichkeiten zur Änderung der Ausrichtung von Notenhälsen
beherrschen.
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Drum-Editor |
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Der Schlagzeug-Editor, auch Drum-, oder Percussion-Editor
genannt, stellt die einzelnen Drum-Noten horizontal in ihrer
zeitlichen Abfolge in einer dem MIDI-Standard entsprechenden
Liste dar, wobei jedem Instrument eine eigene Zeile gewidmet
ist. Diese Listen mit der Zuordnung der einzelnen Drum-Sounds
zu den jeweiligen Notennummern nennt man Drum-Map und viele
Sequenzer sind in der Lage mehrerer solcher Drum-Maps zu
verwalten.
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Auch in diesem Editor kann die Anschlagstärke des jeweils
aktiven Schlaginstruments in einem separaten Teil des Fensters
graphisch dargestellt werden. Nachdem es sich bei Schlagzeugklängen
durchwegs um perkussive Sounds handelt und für deren Aktivierung
ein kurzer Notenimpuls ausreicht, werden Schlaginstrumente
in der Regel als rautenförmige Symbole ohne Aussage über
die Notenlänge dargestellt.
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Controller-Editor |
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Der Controller-Editor dient mit seiner oft mischpultartigen
Oberfläche zum Nachbearbeiten von Controller-Werten wie
beispielsweise Volumen, Velocity, Pitchbend, Aftertouch,
Modulation und einige andere.
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Logical-Editor |
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Der logische Editor oder Logical-Editor unterscheidet
sich grundlegend von den zuvor genannten Editoren, er basiert
auf logischen Verknüpfungen und funktioniert nach mathematischen
Kriterien um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, eine
größere Anzahl von MIDI-Events oder weitgreifende bzw. zeitaufwändige
Bearbeitungen automationsgestützt durchzuführen.
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In manchen professionellen Programmen stehen dafür vorjustierte
Raster, leistungsfähige Makros oder benutzergeführte Assistenten
zur Verfügung.
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
Copyright © 1997-2005 musik-steiermark
Alle Rechte vorbehalten |
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